Freischaltungen im großen Stil
Hat man irgendwann die ersten Matches hinter sich gebracht und warmgespielt, landet man schnell in der gewohnten Tretmühle: Erfahrungspunkte sammeln, um im Level aufzusteigen, damit man neue Waffen, Perks, Killstreaks und so weiter freischalten kann. Immer untermalt von viel zu lauten Tönen und Einblendungen,![[GUI_STATICIMAGE(setid=92737,id=92658363)] [GUI_STATICIMAGE(setid=92737,id=92658363)]](https://preprod-4players.fdpub.de/wp-content/uploads/sites/3/2024/04/92658363-vollbild.jpg)
Neu in diesem Jahr ist derweil das Waffenlager, ein zusätzliches Freischaltungssystem, welches sich ab Stufe 25 öffnet. Der Grundgedanke dahinter ist ein guter: Über das neue System könnt ihr gezielt Aufsätze oder Killstreaks freischalten, in dem ihr eine bestimmte Anzahl von täglichen Aufträgen absolviert. “Töte 10 Feinde mit einem Scharfschützengewehr”, “Blende 20 Gegner mit Blendgranaten” oder “Gewinne 2 Runden Suchen & Zerstören” und so weiter. Nervig ist allerdings, dass es pro Tag nur drei verschiedene Aufgaben gibt, die euch aus einem großen Pool zufällig zugeteilt werden. Danach zählen nur noch Match-Siege für eine sich auf ewig wiederholende tägliche Mission. Das Freischalten kann sich dadurch ganz schön ziehen und mitunter die Spielzeit künstlich arg strecken, sofern man wirklich alles in seinen virtuellen Besitz bringen möchte. Anders ausgedrückt: Es gibt, je nach Spielweise, noch mehr Grind in Call of Duty: Modern Warfare 3.
Wem das grundsätzlich gefällt, der dürfte etliche Stunden im Multiplayer-Modus verbringen. Alle anderen sollten sich wie gehabt auf einzelne Waffen konzentrieren und versuchen, sich nicht ablenken zu lassen.
Das Z in DMZ steht für…
Die dritte Säule von Call of Duty: Modern Warfare 3 ist der Zombie-Modus, der wieder einmal aus der Hand von Treyarch stammt und mich erneut zum Wort Sparflamme führt. Statt eigener Karte schnappte man sich den vermutlich schon in Vergessenheit geratenen DMZ-Modus von Warzone 2.0, warf die PvP-Komponente über Bord und ersetzte die KI-Soldaten durch nicht weniger intelligente lebendige Leichen, die in Überzahl Jagd auf euch machen. Noch ein paar Anpassungen an den Challenges und Item-Bezeichnungen und dann kann die wilde Untoten-Sause auch schon beginnen.Ähnlich wie im gefloppten Escape from Tarkov-Konkurrenten DMZ landet man alleine oder mit bis zu zwei
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Hat man einmal genug Zombies getötet oder will die lange und arg grindlastige Auftragskette abschließen, dann kann man am Exfiltrationspunkt einen Heli rufen. Hier gilt es noch einmal etliche Zombies für immer ins Jenseits zu befördern. Sollte man unerwarteterweise doch einmal sterben, dann verliert man übrigens seine bis dahin gesammelte Beute – womit wir wieder beim Thema DMZ wären. Im Endeffekt ist der Zombie-Modus aber eine nette Dreingabe, die im Koop mit zwei Freunden sehr wohl Spaß machen kann: Stumpf auf ein paar Zombies schießen und sich nebenbei im Discord über den aktuellen Wetterbericht austauschen, ist schließlich auch irgendwie eine eigene Art der Unterhaltung.

