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Hui, Hawaii: Microsoft Flight lässt euch die Pazifikinseln aus der Luft erkunden. © 4P/Screenshot
Diese Grundfassung umfasst die Hauptinsel von Hawaii („Big Island“), den (noch nicht in Serienproduktion befindlichen) Amphibienflieger Icon A5, diverse Einsätze und Herausforderungen sowie den kompletten Mehrspielermodus. Das ist ziemlich viel fürs Nichtgeld, damit kann man problemlos mehrere Tage lang Spaß haben. Einen Nachschlag gibt’s für Spieler, die sich mit ihrem Games-for-Windows-Live-Account anmelden: Die erhalten weitere Einsätze, ein Pilotenlogbuch sowie die Boeing Stearman PT-17 obendrauf. Sowie natürlich Achievements, falls man Wert darauf legt, diese zu sammeln.

Standardmäßig ist nur eine Maschine vorhanden, für weitere muss man die Kreditkarte zücken. © 4P/Screenshot
Äh, wie bitte?
Machen wir es kurz: MSF ist eine Simulation light. Wer Freude an Funkfeuern oder einer zwei Stunden dauernden Startprozedur hat, ist bei den Vorgängern oder beim leicht moderneren X-Plane 10 deutlich besser aufgehoben. MSF hat standardmäßig alle Vereinfachungen aktiviert, so dass die Maschine normalerweise wie auf Beton durch die Lüfte gleitet. Doch selbst wenn man die erhöhte Stabilität,

Hat die Maschine ein Cockpit, kann man sich darin frei umsehen. Und die Aussicht ist gut: MSF ist ein ansehnliches Spiel. © 4P/Screenshot
Stattdessen richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Flugschüler: Er wird freundlich begrüßt und durch ein sehr angenehm geleitetes Tutorial geführt. Danach hat man immer die Wahl, wie mittelschwer man sich das Leben machen möchte: Fliege ich selbständig zum nächsten Wegpunkt, oder mache ich den Strike Commander und überspringe die Zeit dahin einfach? Lande ich nach PAPI und VASI oder setze ich die eh unzerstörbare Mühle einfach so auf wie ein aus dem Orbit geworfenes Haus? Gehe ich vor dem Start akribisch die Checklisten durch oder brause ich einfach davon? Ist alles möglich.

