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Die Charakterentwicklung erfolgt über frei wählbare Modifikationen am Exo-Rig-Anzug. © 4P/Screenshot
Ansonsten kann man aber immer und überall den Fortschritt sichern sowie automatisch eine Karte mitzeichnen lassen und mit manuellen Notizen ergänzen – nur Stockwerkswechsel sind in der Kartenansicht trotz etagenübergreifender Aufgaben leider nicht möglich. Auch sonst gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Spielerlebnis oder den Schwierigkeitsgrad individuell anzupassen. Letzterer bietet insgesamt fünf Stufen und lässt sich selbst während des Spiels beliebig ändern, wenn man gerade keine stufenrelevanten Erfolge jagt. Kurz vor der Implementierung, aber noch nicht aktivierbar sind hingegen deutsche Bildschirmtexte.
Atmosphärisches Grübeln
Aktuell ist Vaporum daher nur komplett auf Englisch spielbar, wobei die Vertonung wirklich top ist – von den stimmungsvollen Kommentaren und Monologen des sich langsam erinnernden Protagonisten bis hin zu den knarzigen Sprachmemos auf Schallplatten. Ansonsten ist die Soundkulisse eher zurückhaltend, aber eindringlich und je nach Situation beruhigend oder aufreibend.
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Die Rätseleinlagen bestehen aus mehr als nur korrekten Umlegen von Schaltern – vor allem die Suche nach Geheimpassagen mit lukrativer Beute hält auf Trab. © 4P/Screenshot
Auch dass man zwar jederzeit auf Knopfdruck zwischen zwei Waffensets wechseln, aber keine identischen Utensilien wie Schilde oder unterschiedliche Rüstungsteile bzw. Gadgets festlegen kann, ist schade. Ein echtes Highlight sind hingegen die Rätseleinlagen. Zwar setzt man vorwiegend auf vertraute Mechanismen wie Falltüren, Druckplatten, Teleporter, Spiegel sowie Schalter-, Wurf- und Schieberätsel. Trotzdem kommt man teils angenehm ins Grübeln und muss genau hinschauen, um weiterzukommen oder versteckte Geheimbereiche mit lukrativer Beute zu entdecken. Das Niveau eines Legend of Grimrock wird zwar nicht ganz erreicht, die grauen Zellen werden aber insgesamt gut auf Trab gehalten.

