Fazit
Der Einstieg des bislang nur durch Rennspiele in Erscheinung getretenen Melbourne House-Studios ins Action-Genre ist gelungen: Das Mech-Spektakel brilliert mit einer fulminanten Grafik, die man so nicht auf der PS2 hätte erwarten können. Vor allem der Amazonas- und der Pazifikinsel-Abschnitt glänzen mit einer enormen Weitsicht und einem Detailreichtum, der PC-User spontan an Far Cry erinnern dürfte. Leider gibt es dazwischen einige Levels, die zwar grafisch immer noch überdurchschnittlich sind, aber nicht ganz an die vom ersten Abschnitt vorgelegten Standards heranreichen, sowie Momente, in denen die Engine leicht in die Knie geht – ohne allerdings ernsthaft am Spielspaß nagen zu können. Doch auch spielerisch kann TransFormers überzeugen: Eindrucksvoll inszenierte Action, die mit der Wahl der richtigen Ausrüstung sogar leicht ins Taktische abgleitet, wird unterstützt von cleverem, non-linearen Leveldesign, einer passablen Gegner-KI sowie einer durch und durch gelungenen Steuerung. Ich persönlich würde mir zwar wünschen, dass die Transformierungs-Möglichkeiten stärker genutzt würden, doch dieser Minus-Punkt bietet viel Potenzial für die schon angedachte Fortsetzung. Kurzum: Action-Fans, die einen Beweis brauchen, dass die PS2 immer noch zu grafischen Höchstleistungen fähig ist, sollten schleunigst zugreifen, um Cybertron zu retten!Wertung
PS2
PS2
Wer hätte gedacht, dass eine Kinderspielzeug-Versoftung so viel Spaß machen kann?

