Nach einer Alien-Invasion liegt die Erde in Trümmern, die letzten Überlebenden treten in riesigen Kolonialschiffen die Flucht an. Doch die Flotte kommt nicht weit, ein Schiff nach dem anderen fällt der extraterrestrischen Streitmacht zum Opfer. Nur die Armstrong schafft es, dem Hexenkessel heil zu entfliehen.
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| Ihr spielt einen der letzten Überlebenden der Menschheit, kommt euch aber vor wie auf einer x-beliebigen Alien-Safari. |
Nicht unbedingt die originellste Story, aber zumindest eine, die für bedrohliche Spannung sorgen könnte. Leider will diese aber überhaupt nicht aufkommen. Die Dramaturgie wirkt unbeholfen, die Präsentation stümperhaft, die Charaktere und Dialoge belanglos, die Aliens dumm und harmlos. So schlurft der Protagonist anteilslos durch ein genauso steriles wie austauschbares Geflecht an Korridoren, Schleusen und Lobbys, ballert reaktionslahme Feindansammlungen über den Haufen und sammelt fleißig universellen Weltraumschrott ein, um Waffen und Attribute zu verbessern. Später bekommt ihr dann noch einen Roboter an die Seite, der ebenfalls aufgerüstet werden kann.
Ein Dilemma, das keines ist
Gelegentlich findet ihr auch neue Waffen oder erhaltet Punkte für das Absolvieren bestimmter Aufgaben, mit denen ihr nach und nach neue Fertigkeiten freischalten und verbessern könnt. Das einzig Aufregende dabei ist allerdings, dass die Nutzung mancher Waffen und Fertigkeiten von eurer Menschlichkeit abhängt,
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| Sterile Schauplätze, Gegner und Charaktere – alles wirkt lieblos und austauschbar, von Spannung und Atmosphäre keine Spur. |
Rollenspiel-typische Sammel- und Aufrüstleidenschaften werden dabei durchaus bedient, auch wenn es weder Erfahrungspunkte, noch Stufenanstiege gibt. Überraschungen oder Besonderheiten gibt es keine, strategisches Party-Management ebenfalls nicht. Ihr kümmert euch lediglich um euren Robo-Kameraden und gelegentliche KI-Begleiter, die beschützt werden müssen. Es gibt nicht einmal einen Koop-Modus, um die Kampagne gemeinsam zu bestreiten. Stattdessen könnt ihr via LAN oder Internet mit bis zu drei Freunden separate Mehrspielermissionen auf einem anderen Schiff annehmen. Auf euren hoch gezüchteten Story-Helden könnt ihr dabei allerdings nicht zurückgreifen und potentielle Mitspieler machen sich auf den Servern äußerst rar.





