Veröffentlicht inTests

Shadows of the Damned (Action-Adventure) – Shadows of the Damned

Während sich fast alle Publisher bemühen, mit ihren Spielen die größtmögliche Masse zu erreichen, schert ausgerechnet eine der Branchengrößen aus und serviert ein ebenso abgefahrenes wie brutales Abenteuer. Nachdem EA bereits mit Alice den Abgrund des Wahnsinns ausgelotet hat, geht man mit Shadows of the Damned noch einen Schritt weiter. Hier kredenzt man eine schaurige Pop-Kultur-Lovestory mit sprechenden Totenschädeln und so viel Blut, dass selbst Clive Barker schwindelig werden dürfte.

© Grasshopper Manufacture / Electronic Arts

Pro & Kontra

Gefällt mir

  • brachiale Baller-Action… 
  • Dunkelheit als vielseitiges Element (Bedrohung, Rätsel)
  • stimmungsvoller dynamischer Soundtrack von Akira Yamaoka
  • düster-blutiges Leveldesign
  • Rätsel
  • abgefahrenes Figurendesign
  • kompromisslose Gewaltüberzeichnung
  • gute deutsche Untertitel
  • viele Anspielungen auf moderne Pop-Kultur
  • witzige Unterhaltungen zwischen Garcia und Johnson
  • Waffen können aufgerüstet werden

Gefällt mir nicht

  • …die sich allerdings zu sehr auf Arena
  • Gefechte fokussiert
  • hakelige Animationen in den Kämpfen
  • schwache Mimik
  • technische Schwächen (u.a. beim Texturstreamen)
  • Action kämpft mit Abnutzungserscheinungen
  • Levelstrukturen mit Schlüsselsuchen werden vorhersehbar
  • unnötige Trial&Error
  • Sequenzen nerven
  • gewöhnungsbedürftiger Farbfilter

Versionen & Multiplayer

  • Getestete Version: Goldmaster
  • Sprachen: Englisch, deutsche Untertitel
  • Schnitte: Nein
  • Splitscreen: Ja