Fazit
Sacred hat sich als würdiger Herausforderer von Diablo 2 erwiesen, musste sich aber letztendlich dem Titanen geschlagen gegeben. Die Fantasy-Welt Ancaria ist gigantisch groß, abwechslungsreich gestaltet und es ist trotz einer gewissen Leblosigkeit und öder Flecken immer wieder interessant, sie auf eigene Faust zu erkunden. Die klickintensiven Kampforgien verknüpft mit den zahlreichen Gegenständen und dem guten Spezialfähigkeiten-System treiben den Spielspaß fast in süchtig machende Höhen. Aber warum lässt mir der Levelaufstieg nicht alle Freiheiten? Warum muss die Story nur so langweilig sein? Und warum wird sie so öde mit Texttafeln präsentiert? Das sorgt natürlich für atmosphärische Defizite, zu denen sich auch Wegfindungsprobleme, sich oft wiederholende Quests und nervige KI-Macken gesellen. Sacred ist zwar ein gutes Action-Rollenspiel, aber kann nicht die Euphorie entfachen, die anno dazumal das diabolische Vorbild auslöste.Wertung
Diablo lässt grüßen: Wer Blizzards Kultspiel mochte, wird Sacred lieben!
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