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| An bestimmten Stationen könnt ihr die Klamotten von Batman und Robin wechseln, was ihnen neue Fähigkeiten verleiht. |
Neun tiefgefrorene Katzen
Wie von der Serie gewohnt, seid ihr nicht nur auf Klotzbeinen unterwegs: Batwing, Batkopter, Batmobil, Batboot, Fernsteuer-Schildkröte, Elefant, diverse Traktoren oder vereinzelte Rennwagen warten in unregelmäßigen Abständen auf ihren Einsatz – teilweise sind ganze Levels um die Vehikel herumkonstruiert. Und ja, sie steuern sich etwas besser als gewohnt. Nein, immer noch nicht gut: Besonders die Fahrzeuge lassen sich nur mit eiserner Geduld und knirschenden Zähnen kontrollieren, die direkte Steuerung kriegen die Entwickler einfach nicht intuitiv genug hin.
Dafür sind sie in Sachen Bossfights umso besser: Clayface, Mr. Freeze, Two-Face, der Riddler, Killer Croc, Catwoman, Man-Bat oder Killer Moth warten auf eine saftige Abreibung, wobei es nur selten auf stures Gekloppe hinausläuft. Vielmehr müsst ihr immer wieder gezielt die Schwächen der Obermotze erkennen und angreifen – die sind allerdings nicht immer offensichtlich, gelegentlicher »Was zum Henker soll ich machen?«-Frust kann sich schon mal breitmachen. Ganz besonders angesichts der Tatsache, dass die KI keine große Hilfe ist: Euer künstlicher Kollege ist nur zum Hinhalten zu gebrauchen, er löst keine Puzzles, er sammelt keine Lego-Steinchen auf oder erledigt übermäßig viele Gegner, die sich grundsätzlich in erster Linie auf euch stürzen. Lösung: Gebt einem Partner aus Fleisch und Blut das Gamepad in die Hand, schon wird das Leben besser! Der Koop-Modus ist wie gewohnt vorbildlich, Spieler Nummer Zwei kann jederzeit ein- und aussteigen, wobei die KI im Abwesenheits-Falle sofort einspringt. Allerdings gibt’s einen großen Nachteil: Wie schon bei Lego Indy darf auch hier wieder nur lokal drauflos geprügelt werden, der Online-Modus aus Lego Star Wars: Die komplette Saga ist weit und breit nicht zu sehen.





