Fazit
Fate/Extella: The Umbral Star ist der beste „Warriors“-Titel, der nicht von Tecmo Koei kommt. Die Action ist ebenso geradlinig und schnörkellos wie die Musou-Spiele von Omega Force, zumal die Steuerung mit ihren nur wenigen Änderungen im Vergleich zu den Vorbildern schnell in Fleisch und Blut übergeht. Mit drei Kampagnen, die erzählerisch einen interessanten Überbau für die unkomplizierten Massen-Keilereien bilden, wissen sie sogar über die Gefechte hinaus zu unterhalten – zumal die multiplen Antwort-Möglichkeiten bei den Gesprächen leichte Auswirkungen auf die Fähigkeiten der Helden zeigen können. Mit freien Gefechten und speziellen Nebenmissionen gibt es darüber hinaus genug Inhalte, um die Fans bei der Stange zu halten und gleichzeitig die Charakterstufen der 16 Helden kontinuierlich nach oben zu treiben. Wer nach der „Musou“-Schwemme der letzten Monate immer noch Lust auf ein weiteres Spiel dieser Art hat, ist mit Fate Extella bestens aufgehoben. Wer jedoch mit den überzogenen Kämpfen bislang nichts anfangen konnte, wird auch von den in die Tausende gehenden Kombozählern und den gleißenden Effekten nicht eines Besseren belehrt werden. Dazu bleibt The Umbral Star zu sehr in den Musou-Wurzeln stecken.Wertung
PS4
PS4
Gelungene Variante von Koeis Musou-Spielen, die sich vor allem mit der Erzählung im Stile einer Visual Novel von den Warriors-Spielen aus dem Hause Omega Force absetzt.

