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Devil Daggers (Shooter) – Geometry Wars trifft auf Doom

Von diesem kleinen Spiel geht eine große Faszination aus – dabei dauert jede Partie nur eine, vielleicht zwei Minuten. Ursprünglich hatte ich den ungewöhnlichen Ego-Shooter deshalb übersehen und seinen Test zur Seite gelegt. Doch wieso zieht mich Devil Daggers trotzdem in seinen Bann? Den größten Anteil daran haben das Artdesign eines namhaften Klassikers und das Spieldesign eines Zwei-Stick-Shooters.

© Sorath / Sorath

Fazit

Wer Devil Daggers nur anspielt, unterschätzt es vielleicht. So ging es mir jedenfalls, als ich es nach wenigen Minuten schon repetitiv fand und zu einem guten Teil trägt Entwickler Sorath daran selbst Schuld. Man überlebt zu Beginn ja kaum eine Minute und sieht auch später viel zu wenige neue Gegner – beides ein denkbar schlechter Ansporn, der dem Spiel die Ehre verweigert ein ganz großes zu sein. Und trotzdem: Wer einmal Blut geleckt hat, kommt von diesem Überlebenskampf auf Tage kaum los! Denn das Geometry Wars im Gewand eines Ego-Shooters sieht klasse aus, steuert sich pixelgenau, verlangt präzises Zielen und eine exakte, schnelle Bewegung –  im Kern ist Devil Daggers damit der perfekte Geschicklichkeitstest!

Wertung

PC
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Geometry Wars als Ego-Shooter: Devil Daggers ist ein knallharter Überlebenskampf mit präziser Steuerung und motivierender Punktejagd.